Der Verein JZ Help e.V. stellt sich vor

Hier finden Sie weitere Informationen zu unseren Zielen:
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Wir möchten es jedem ganz einfach ermöglichen, ein Auskunftsgesuch an die Versammlungen zu stellen, welchen man angehörte. Hierzu haben wir ein Tool erarbeitet, um an entsprechende Vordrucke zu gelangen.
Dieses Tool ist -> hier zu finden.
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz und Jehovas Zeugen sind auf unserer Website -> hier zu finden.

Norwegen – politische Forderung die staatliche Unterstützung für Jehovas Zeugen einzustellen

Aktualisierung vom 22.12.2022:
Die Staatsverwalterin von Oslo und Viken hat beschlossen, Jehovas Zeugen die Registrierung als Religionsgemeinschaft nach dem Religionsgemeinschaftsgesetz zu entziehen.
Hier geht es zur aktuellen Übersicht.


Arbeiterpartei findet, von staatlicher Seite brauche es ein „klares Nein“

Ap mente staten burde si «kraftig nei» til Jehovas vitner – nå er saken i det blå

Artikel in der norwegischen Online-Zeitung (Nettavisen) Nyheter vom 29. Oktober 2021
Von Sigurd Øfsti, übersetzt von JZ Help

NEIN ODER JA?: In der Opposition machten Anette Trettebergstuen und die Arbeitspartei deutlich, dass die Zeugen Jehovas keine staatliche Unterstützung mehr erhalten sollten. Jetzt kann die Regierung nicht beantworten, was mit der staatlichen Unterstützung für die Religionsgemeinschaft geschieht. Foto: Vidar Ruud/Scanpix

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Aufforderung an alle Zeugen Jehovas – gehen Sie wählen

Zur anstehenden Bundestagswahl und den weiteren Landtagswahlen möchten wir alle Zeugen Jehovas auffordern: Nehmen Sie Ihr Grundrecht wahr und gehen Sie wählen! 

Warten Sie nicht länger auf Harmagedon – Gottes Krieg zur Vernichtung aller Nicht-Zeugen – und ein Leben im Paradies auf der Erde. 

Gestalten Sie Ihre Zukunft jetzt. Nehmen Sie Einfluß auf die Weichenstellungen in Deutschland für die nächsten Jahre und Jahrzehnte!

Möchten Sie anonym bleiben – dann nehmen Sie an der Briefwahl teil.

Stehen Sie sowieso kurz vor dem Austritt, dann gehen Sie in die Wahlkabine und sprechen Sie darüber. Tun Sie dies aber nur, wenn Sie sicher sind, dass Sie die Folgen der sozialen Ächtung und des Kontaktverbots – auch in der Familie – tragen können.

Da durch die Prägung bei den Zeugen Jehovas auch viele Aussteiger und Aussteigerinnen unpolitisch sind, möchten wir auch sie auffordern, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Falls Sie wegen politischer Teilhabe (z.B. Wählen oder Teilnahme an Kundgebung) Sanktionen durch die Wachtturm-Organisation erlebt haben, dann berichten Sie uns bitte davon: info(at)jz.help

Weitere Erläuterungen zur Stigmatisierung politischer und gesellschaftlicher Partizipation finden Sie hier.

Australien – Jehovas Zeugen beteiligen sich nunmehr doch am Entschädigungsfond für Missbrauchsopfer

Aktualisiert: 20. September 2021

New Daily berichtet am 10.09.2021: Jehovas Zeugen haben sich, nach der Androhung von finanziellen Sanktionen, nunmehr doch dem australischen Entschädigungsfond (National Redress Scheme) für sexuellen Kindesmissbrauch angeschlossen.
Liste der teilnehmenden Organisationen

Aktualisiert: 29. Oktober 2020

Rechenschaftsbericht des australischen Premiers Scott Morris anlässlich des zweiten Jahrestages der Entschuldigung gegenüber Opfern von sexuellem Kindesmissbrauch in Organisationen

Scott Morris sprach anlässlich des Zweiten Jahrestages der Nationalen Entschuldigung gegenüber den Opfern von Kindesmissbrauch in Organisationen vor dem Parlament. Er entschuldigte sich noch einmal bei den Betroffenen und legte Rechenschaft ab, was die Regierung seit der Veröffentlichung des Schlussberichtes der Royal Commission 2017 an Maßnahmen bereits umgesetzt hat bzw. noch plant. Zentral ist ein Entschädigungsprogramm, an dem sich unterdessen 158 Organisationen beteiligen und für welches die Regierung weitere Millionen bereitstellt. Morris nennt namentlich vier Organisationen, die sich weigern, daran teilzunehmen – darunter die Zeugen Jehovas.

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Italien – die Zeugen Jehovas in der Krise

Die Zeugen Jehovas, eine Religion in der Krise zwischen interner Unzufriedenheit und der Flucht der Gläubigen

Artikel aus dem italienischen Medienportal fai.informazione.it

20/07/2021 – 19:32 Die Zeugen Jehovas haben immer erklärt, sie seien die „glücklichsten Menschen auf Erden“, aber bestimmte Ereignisse stehen im Widerspruch zu dieser Aussage und vermitteln das Bild einer Religion, die immer lauteren und revolutionären Protestbewegungen ausgesetzt ist. In den letzten Jahren haben Tausende von Zeugen Jehovas das Klima der Heuchelei, das in der Gemeinschaft herrscht, öffentlich angeprangert. Es handelt sich um Gläubige und ehemalige Gläubige, die im Netz surfen und sich hinter einem Spitznamen verstecken, um nicht erkannt zu werden, weil sie Vergeltungsmaßnahmen einer religiösen Gruppe fürchten, die Kritik und Einwände von innen nicht duldet.

In vielen westlichen Ländern, in denen die Verbreitung des Internets den meisten Menschen den Zugang zu Informationen ermöglicht hat, die früher in den Archiven der Organisationen verschlossen waren, stagniert die Zahl der neuen Anhänger oder geht zurück. In den Gemeinden machten sich Zweifel breit, das Misstrauen nahm zu, und die Berichte verbreiteten sich schnell. So waren die Zeugen Jehovas zehn Jahre lang, von 1991 bis 2001, Teil der UNO, einer weltpolitischen Institution, die sie selbst immer als „satanische Institution“ gebrandmarkt haben. Diese Entdeckung hat viele Gläubige dazu veranlasst, die Organisation der Heuchelei und der Inkonsequenz gegenüber dem, was seit Jahren in den Gemeinden auf der ganzen Welt gelehrt wird, zu bezichtigen.

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Zeugen Jehovas wegen Ächtung verurteilt

Prozess in Belgien – Zeugen Jehovas wegen Anstiftung zu Diskriminierung und Hass bzw. Gewalt verurteilt!

Aktualisierung vom 07.06.2022 – Prozess wegen Diskriminierung von Ex-Mitgliedern: Zeugen Jehovas in Berufung freigesprochen (vrt.be)

Das Berufungsgericht in Gent hat die Zeugen Jehovas von dem Vorwurf, ehemalige Mitglieder diskriminiert oder sie Hass und Gewalt ausgesetzt zu haben, freigesprochen. Das ist um so überraschend, als dass die Vereinigung um die Zeugen Jehovas letztes Jahr noch in erster Instanz verurteilt wurde. 


Zeugen Jehovas wegen „Ausschluss-Regelung“ verurteilt: Geldstrafe von 96.000 Euro

Artikel in vrt 16.03.2021 (Deutsche Übersetzung von JZ Help)

Der hinter den Zeugen Jehovas stehende Verein wurde wegen Anstiftung zu Diskriminierung und Hass bzw. Gewalt gegen ehemalige Mitglieder, welche die Religionsgemeinschaft verlassen haben, verurteilt. Dies hat das Gericht in Gent entschieden. Die Zeugen Jehovas werden mit einer Geldstrafe von 96.000 Euro belegt. „Die religiösen Regeln stehen in unserer Gesellschaft nicht über dem Gesetz„, betonte der Richter.

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Umfrage Sektenausstieg

*** Neu – jetzt auch in Österreich ***

Die Universität Zürich führt eine Umfrage zum Sektenausstieg in Deutschland, Österreich und der Schweiz, insbesondere auch Zeugen Jehovas betreffend, mit dem Titel durch:

Umfrage zur Erfassung psychischer Belastung und Resilienz (psychische Widerstandskraft) nach Austritt oder Ausschluss aus einer (fundamentalen) christlichen Glaubensgemeinschaft.
https://ww3.unipark.de/uc/landis_Universit__t_Z__rich__Psy/46a9/

Für eine wissenschaftliche Studie sucht die Universität Zürich 600 ehemalige Mitglieder einer (fundamentalen) christlichen Glaubensgemeinschaft (z.B. Zeugen Jehovas, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten…), die über 18 Jahre alt, deutscher Muttersprache oder mit guten Deutschkenntnissen und wohnhaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz – bitte machen Sie mit, wenn Sie betroffen sind!

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Kindesmissbrauch bei den Zeugen Jehovas – Werkstattgespräch

Aktualisierung vom 05.01.2026
Jehovas Zeugen in Deutschland KdöR verklagen inzwischen die Aufarbeitungskommission, resp. die Bundesrepublik Deutschland, zur Herausgabe des vertraulichen Protokolls des Werkstattgesprächs. Die betroffenen Mitglieder des Vereins JZ Help sind Beigeladene in dem Verfahren.

Termin der öffentlichen Verhandlung beim Verwaltungsgericht Berlin, Kirchstr. 7 findet am 29. Januar 2026 um 11:00 Uhr.
Der Sitzungssaal ist dem Terminsaushang im Eingangsbereich des Gerichtsgebäudes zu entnehmen.


04.12.2020 Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs sprach am 24. November 2020 im vertraulichen Rahmen mit Expertinnen und Experten über sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche bei den Zeugen Jehovas. Vom Verein JZ Help e.V. wurden Vorstand und Vereinsmitglieder interviewt.

Weitergehende Informationen zum Werkstattgespräch finden Sie hier.

Die Kommission möchte herausfinden, welche Bedingungen sexuellen Kindemissbrauch bei den Zeugen Jehovas in der Vergangenheit ermöglicht haben und welche Strukturen Aufklärung und Aufarbeitung verhindern. Dafür sind die Geschichten von Betroffenen sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von großer Bedeutung. Sie haben die Möglichkeit, wie auch Personen aus anderen Bereichen, im Rahmen einer vertraulichen Anhörung oder als schriftlicher Bericht sich der Kommission mitzuteilen.

Mehr Informationen zum sexuellen Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen finden Sie hier.

Pressestimmen

Missbrauch bei den Zeugen Jehovas: Systematische Vertuschung
seemoz, 11.03.2021

Missbrauch bei den Zeugen Jehovas: Systematische Vertuschung
hpd Humanistischer Pressedienst, 04.02.2021

Offener Brief an Markus Grübel MdB, Beauftragter für Religionsfreiheit

In einem offenen Brief an Herrn Markus Grübel MdB, Beauftragter für Religionsfreiheit der Deutschen Bundesregierung, macht der Verein JZ Help e.V. auf die Praxis der Ächtung bei Jehovas Zeugen aufmerksam. Die systematische Ächtung von Aussteigern auch innerhalb der Familie und des engsten Freundeskreises verletzt die Religionsfreiheit. JZ Help fordert zum Handeln auf.

«Das Recht auf Konversion ist quasi der Kern der Religionsfreiheit, nämlich die Chance, meine Religion aufzugeben oder zu wechseln.» (Markus Grübel MdB, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, 6. Nov. 2020)

Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

Kommission – Info-Veranstaltung

Die Kommission hat auf Nachfragen zur Info-Veranstaltung am 29.9.2020 wie folgt reagiert:

Zitat: „Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs dankt den Betroffenen und Zeitzeug*innen, die an der Online-Veranstaltung ‚Vorstellung der Aufarbeitungskommission im Kontext der Zeugen Jehovas‘ am 29.09.2020 teilgenommen haben.

Ziel der Informationsveranstaltung war es, die Arbeit der Kommission zu präsentieren und für die Teilnahme an vertraulichen Anhörungen zu werben.

Zugleich möchten wir darauf hinweisen, dass aufgrund des Online-Formats ein vertraulicher Rahmen nicht vorgesehen war. Wir bedauern, wenn wir im Vorfeld nicht deutlich genug darauf hingewiesen haben sollten.

Ein ganz anderes Format der Kommission sind vertrauliche Anhörungen von Betroffenen. Sie sind der Kern unserer Arbeit. Planung und Ablauf bis hin zur Auswertung sind streng vertraulich.“

Bitte informieren Sie sich auch zum Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen und wo Sie als Betroffene/r Hilfe finden können.