Belgien – 70 Fälle von Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen

Bei den Zeugen Jehovas in Belgien soll sexueller Missbrauch von Kindern einem Fernsehbericht zufolge an der Tagesordnung sein. Als Reaktion auf die Reportage des VRT-Reportagemagazins „Pano“ wurde eine Anlaufstelle für Opfer ins Leben gerufen: „Reclaimed Voices Belgien“. Innerhalb weniger Tage gingen 70 Meldungen ein.

„In Gesprächen, die wir bisher mit Opfern geführt haben, scheint das Trauma durch die anschließende Ausgrenzung aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas in einigen Fällen eine noch größere Wirkung zu haben als der Missbrauch selbst“, heißt es in einer Pressemitteilung. (vrt)

Hier geht es zu dem Artikel bei GRENZECHO.

Der Justizminister ist eingeschaltet und die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Mehr zum Thema Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen finden Sie hier.

Sind Sie selbst Betroffene/r in Deutschland? Dann bitte melden Sie Ihren Fall an die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs.

Schweden – Gerichtsverfahren gegen Jehovas Zeugen wegen jugendgefährdender und diskriminierender Videos

Metro 25.03.2019 – Jehovas Zeugen zeigen jugendgefährdende Videos auf Kongress und verstoßen gegen das Gesetz zur Altersfreigabe von Filmen für Minderjährige. Am Montag beginnt der Prozess gegen einen 64-jährigen Zeugen Jehovas.

Anläßlich der jährlichen Kongressserie „Seid mutig“,  die letztes Jahr in Schweden stattfand, zeigten Jehovas Zeugen mehrere Videos mit Szenen der Weltvernichtung während Harmagedon. Nach Angaben der örtlichen Behörden sind die Filme gemäß der örtlichen Gesetzgebung nicht für Minderjährige geeignet. Neben den unzulässigen Filmen zeigten Jehovas Zeugen auch Video-Botschaften mit Diskriminierung von Menschen aus der LGBT-Bewegung. Diese sind ebenfalls als illegal anzusehen.

Hier finden Sie die deutsche Übersetzung des Artikels.

Norwegen – Kindesmissbrauch, geheime Regeln und Datenschutz-Verletzungen bei Jehovas Zeugen

FVN Norgeogverden, GALWAY, IRLAND / SÜD NORWEGEN, 30.12.2018 – „Maria“ warnte die Zeugen in ihrer Versammlung in Südnorwegen vor einem Pädophilen. Die Polizei wurde jedoch nie über diesen Verdacht informiert. Eine Kopie von Marias Geschichte wurde als „blauer Brief“ vor Ort in einem Safe aufbewahrt und Jahre später gegen sie verwendet.

Ein 87-jähriger Ältesten sitzt jetzt im Gefängnis. Er wurde für schuldig befunden, ein vierjähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Mehrere Jahrzehnte lang diente dieser Mann als Ältester in der Gemeinde der Zeugen Jehovas in Südnorwegen.

„Dina“ aus Südnorwegen erhielt eine unvollständige Datenauskunft. „Ich nehme an, dass sie sehr persönliche und heikle Dinge über mich archivieren.“ Sie hat gehört, dass die Zeugen Jehovas Informationen über mutmaßliche Pädophile aufbewahrten, die aber nicht der Polizei mitgeteilt wurden. Sie hat auch von Vorfällen gehört, bei denen sensible personenbezogene Daten in die falschen Hände gelangten und missbraucht wurden. Sie kennt andere Mitglieder, die sich gezwungen fühlten, die Einverständniserklärung für die personenbezogenen Daten zu unterschreiben.

Dank Jason Wynne und Faithleaks können Jehovas Zeugen nun auf der ganzen Welt viel mehr darüber erfahren, wie ihre Organisation wirklich gesteuert wird. Der Inhalt dieser Lecks wird für Fachleute, aber auch für Polizei, Staatsanwälte und Datenschutzbehörden in Norwegen, sowie anderen Ländern von Interesse sein. 

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Weitere Infos zu Missständen bei Jehovas Zeugen finden Sie hier.

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Selbstmorde bei Jehovas Zeugen

10 Videoclips zeigen die beängstigende und bedrückende Situation zu Selbstmorde bei Zeugen Jehovas. Sie geben die Antwort auf die Frage: Machen Jehovas Zeugen krank?
Zunächst antworten 2 namhafte Psychologen. Sie zeigen die verheerenden Folgen für den Einzelnen auf, aber auch die finanziellen Folgen für die Gesellschaft.
Anschließend schildern 8 Betroffene ihre eigene, scheinbar ausweglose Lage, die sie in einen Suizidversuch führte oder sie berichten über den Selbstmord eines nahen Verwandten.

Weitere Infos zu dem Themengebiet finden Sie hier.

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Kanada – Sammelklage gegen Jehovas Zeugen wegen Kindesmissbrauch

MONTREAL GAZETTE -March 5, 2019: Unter Bezugnahme auf eine Struktur, die „eine Kultur des Stillschweigens fördert“, hat die Richterin des obersten Gerichts von Quebec eine Sammelklage für aktuelle oder ehemalige Zeugen Jehovas in Quebec genehmigt, die von anderen Mitgliedern als Minderjährige sexuell missbraucht wurden.

Die in der vergangenen Woche genehmigte Sammelklage erörtert die internen Richtlinien der Zeugen Jehovas zur Berichterstattung bei Missbrauch und warum hunderte Beschwerden über sexuelle Übergriffe im Laufe der Jahre verschwiegen wurden. Sie verlangt für jedes mutmassliche Opfer einen Schadensersatz von mindestens 250.000 US-Dollar.

Die Klage richtet sich gegen die Watch Tower Bible and Tract Society von Kanada, der Muttergesellschaft der Zeugen Jehovas im Land, und einer weiteren Gesellschaft mit Sitz in Pennsylvania.

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Weitere Infos zu Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen finden Sie hier.

Spanien – gravierende Vorwürfe gegen Jehovas Zeugen

17. Februar 2019 – EL ESPAÑOL: Wir betreten die dunkle Welt der Zeugen Jehovas: Misshandlungen, Unterwerfung von Frauen, Pädophilie-Vorwürfe, Ablehnung von Homosexuellen, „sozialer Tod“, Diebstahl persönlicher Daten und Selbstmorde.

ESPAÑOL interviewt 15 ehemalige Mitglieder der „Sekte“ der Zeugen Jehovas in Spanien die gravierende Vorwürfe erheben.

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Weitere gravierende Probleme bei Jehovas Zeugen finden Sie hier:

Jahresrückblick 2018 und Ausblick 2019

Im Video erläutert der Vorstand Udo Obermayer, was wir in den 9 Monaten seit Vereinsgründung erreicht haben und gibt einen Ausblick, welche Schwerpunkte wir für nächstes Jahr geplant haben..
Sind Sie der Meinung sind, dass wir den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen sollen? Dann bitten wir Sie uns dafür auch die finanziellen Mitteln durch Ihre Spende zu ermöglichen – oder werden Sie gleich Mitglied!

Zu ausführlichen Jahresbericht geht es hier.