Die radikale Änderung der Blutdoktrin vom 18. September 2026 ist nur eine von vielen Lehränderungen, die die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas seit ihrem Bestehen verabschiedet hat. Die letzten haben überwiegend Erleichterung bei den Mitgliedern ausgelöst. Aber was ist mit den weiter zurückliegenden? Wie haben sie das Leben von gläubigen Zeugen Jehovas beeinflusst? Birgit Kluge, im Vorstand von JZ Help e.V., berichtet über ihre Eindrücke und Erlebnisse.
Das „Blutverbot“ der Zeugen Jehovas hat zwischen 1961 und heute nach konservativen Schätzungen mehr als 40 000 Menschenleben gefordert. Eine Änderung der Blutdoktrin vom 18. September 2026 hebt das Verbot von Bluttransfusionen zum großen Teil auf. Was umfasst diese Änderung und was heißt das für die künftige medizinische Versorgung von Zeugen Jehovas? Was sind die Hintergründe dieser Änderung und was bedeutet sie für die Aufklärung? Die folgenden Beiträge setzen sich mit diesen Fragen auseinander.
