Depressionen, Ängste, Suizid

Wie Ängste geschürt werden

Jehovas Zeugen predigen seit über 150 Jahren, dass das Ende der Welt ganz nahe bevorsteht. Das bedeutet, dass alle Menschen – Junge, Alte und Kinder – die keine Zeugen Jehovas sind, vernichtet werden – 8 Milliarden Menschen – und nur aktive und treue Zeugen Jehovas überleben. Dabei wurden mehrere Jahresdaten genannt und Berechnungen immer wieder geändert, so z.B. 1874, 1914, 1925, 1975, und spätestens noch im 20. Jahrhundert. Aktuell wird zwar keine Jahreszahl, dafür aber die „überlappende Generation“ gelehrt, die das Ende auf spätestens ca. 2040 taxiert. Die hier dokumentierten Äußerungen von führenden Zeugen Jehovas und von Experten belegen die abstruse Angstmache.

Seit ihrem Bestehen manipulieren Zeugen Jehovas durch das Schüren von Ängsten vor dem „Weltuntergang“, d.h. Harmagedon und dem Versprechen der Neuen Welt – dem Paradies auf der Erde.  
Viele Insider und Aussteiger berichten uns, dass sie unter Angstattacken und Depressionen leiden. Aber wir können alle beruhigen, das Harmagedon der Zeugen Jehovas wird es nie geben. Wer sich nicht sicher ist, sollte das Video ansehen! 
Im letzten Video der Playlist sehen Sie Ausschnitte aus einer Ansprache von Konrad Franke (Zweigdiener der ZJ) 1968 Kongress in Hamburg, JW.ORG Kindervideo „sag immer die Wahrheit“, Thomas Fiala (Vorstand ZJ Zentraleuropa) 2018, Schulungsvideo für Älteste zum Gemeinschaftsentzug und Volker Pispers in der Zusammenfassung.

Wie Jehovas Zeugen krank machen

Der Schweizer Psychologe Christian Rossi schildert im SRF seine Zeit bei den Zeugen Jehovas und wie ihn diese krank gemacht haben.

Suizid und -versuche

Bei einer Umfrage, die auf der Webseite vom Verein Netzwerk Sektenausstieg veröffentlich ist, wurden 28 Selbstmorde bzw. Selbstmordversuche ermittelt, davon 21 tödlich.

Unserem Verein liegen derzeit Berichte von 8 Selbstmorden bzw. -versuchen vor, davon waren 6 tödlich.

Gemäß einer Studie kommen auf jeden Suizid etwa 30 bis 40 Suizidversuche, wiederum auf jeden Suizidversuch etwa zehn Menschen, die ernsthaft eine Selbsttötung erwägen (Zeit Online 20.09.2013, s.a. Erwachtet April 2017).
Rechnet man die Zahlen auf die Anzahl der Mitglieder der Zeugen Jehovas in Deutschland (ca. 160.000) hoch, würde dies bedeuten, dass ca. 10.000 Zeugen Jehovas eine Selbsttötung in Betracht ziehen.

Erfahrungsberichte zu Suizidversuchen und Suiziden in Deutschland und der Schweiz

10 Videoclips zeigen die beängstigende und bedrückende Antwort auf die Frage: Machen Jehovas Zeugen krank?
Zunächst antworten 2 namhafte Psychologen und zeigen die verheerenden Folgen für den Einzelnen auf, aber auch die finanziellen Folgen für die Gesellschaft.
Anschließend schildern 8 Betroffene ihre eigene, scheinbar ausweglose Lage, die bis zum Suizidversuch führte oder berichten über den Suizid eines nahen Verwandten.

Mit dem Leben in der Sekte der Zeugen Jehovas kam Adrians Schwester nicht mehr zurecht und wählte den Tod.
edit.Magazin 11.12.2019

Giulia Silberberger schildert ihre Ängste als Kind vor Harmagedon. Daraus hat sich eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt unter der sie noch heute leidet (ab Min. 10:00). Mit 16 hat sie versucht sich umzubringen, weil sie keine andere Chance sah, da raus zu kommen (ab Min. 14:30).

Konja Simon Rohde: Sein Bruder beging Selbstmord und er selbst hatte Selbstmordgedanken
bild.de 19.04.2017

Pamela Jäckle (Schweiz): Nach ihrem Ausstieg landete sie beim Sozialamt. Zu der Familie, in die sie selbst geboren wurde, hat sie heute keinen Kontakt mehr. Ihr Vater hat sich umgebracht. Selbstmord sei in den Kreisen der Zeugen Jehovas weit verbreitet, sagt sie. „Ich wurde Opfer von schlimmsten Menschenrechtsverletzungen. Mir wurden meine Rechte verwehrt, auf Selbstbestimmung, auf Freiheit, auf Bildung und Information.“
Focus 06.04.2015

Vier Jahrzehnte lang war Susanne, 45, Zeugin Jehovas. Dann verließ sie die Sekte. Doch ihr Sohn Julius, damals 16, wollte bleiben. Sie sagt: „Anfangs habe ich jeden Tag an Selbstmord gedacht“.
Focus 06.04.2016

Schon als Kind hatte Daniela Selbstmordgedanken. Ihr Ausstieg bei den Zeugen Jehovas bedeutete auch einen absoluten Bruch mit ihrem Elternhaus. Deshalb besuchte sie Treffen der Sekteninitiative AUSSTIEG in Karlsruhe. In der Frauenzeitschrift Frau im Leben wurde ein Artikel über sie unter dem Synonym Sabine L. veröffentlicht. Später hat sie sich vor den Zug geworfen, weil sie sich nach einer Kindheit in der Sekte in dieser Welt nicht zurecht fand und weil das Leben nach dem Zerbrechen ihrer ersten großen Liebe keinen Sinn mehr zu haben schien.
manfred-gebhard.de

Der wegen tödlicher Messerstiche gesuchte 22 Jahre alte Zeuge Jehovas hat sich das Leben genommen. Der Mann hatte am Samstag in einem Frankfurter Gemeindezentrum einen 45- Jährigen aus derselben Glaubensgemeinschaft aus zunächst ungeklärten Gründen während eines Essens mit mehreren Messerstichen getötet.
op-online.de 08.11.2010

Elke: Die Sekte zerstörte mein Leben, ihr Ausstieg führte zur totalen sozialen Ächtung und einem Selbstmordversuch (ab Min. 8:15).
nARD-Fakt vom 25. September 2000
Vjekoslav Marinic, in den strengen Regeln der Zeugen Jehovas erzogen, war am Dienstag, 23. Mai 2000 Gast bei Alfred Biolek in der ARD-Sendung „Boulvard Bio“. Er schilderte gefasst aber zu Herzen gehend seine Kinder- und Jugendzeit, die geprägt war von der Wachtturm-Doktrin und körperlicher Züchtigung. Wenig später beging Vjekoslav Marinic Selbstmord, was für große Betroffenheit sorgte. ARD-Fakt berichtete darüber. Die Sendung geht auf die schwierige Situation von Aussteigern ein, der Psychologe und Kultexperte Dieter Rohmann kommt zu Wort.
Paradies in Ketten – SWR-Report vom 16. September 2004
Der psychische Druck kann laut dem Psychologen Prof. Dr. Klosinski (Uniklinik Tübingen) zu Depressionen und Suiziden führen (ab Min. 4:25).
Sabine Müller berichtet, wie sie aus lauter Verzweiflung nicht mehr leben wollte (ab Min. 5:00), Vjekoslav Marinic begeht Selbstmord (ab Min. 6:20). Rechtsanwalt Armin Pickl der Zeugen Jehovas spricht darüber, dass das Ende „bald“ kommen werde (ab Min. 3:20)

Schockierende Erfahrungsberichte zu Suizid und erweitertem Suizid in USA

Keego Harbor – Im Februar 2018 erschoss eine ehemalige Zeugin Jehovas ihren Mann, ihre beiden erwachsenen Kinder und sich selbst in ihrem Haus, um sie vor Harmagedon zu retten. Diese Tragödie von Michigan hat viele stille ehemalige Zeugen Jehovas ermutigt, sich zu ihren Depressionen und Selbstmordversuchen zu äußern. 

In dem Artikel kommen fünf Personen zu Wort, die jemanden durch Selbstmord verloren haben oder durch die soziale Ächtung und das Kontaktverbot der Familie selbst einen Selbstmordversuch unternommen haben. Schätzungsweise 70.000 Zeugen Jehovas werden jedes Jahr aus der Gemeinschaft ausgeschlossen – und somit von ihren Familien getrennt. Für für Betroffene eine enorm belastende Situation, auf die dringend aufmerksam gemacht werden muss. 


Mit 19 heirate Kim ihren Glaubensbruder James Kostelniuk. Als dieser aufgrund seiner Zweifel aussteigt, läßt sie sich von ihm scheiden.
Später heiratet Kim ihren zweiten Ehemann Jeff Anderson. Er gibt sich als vorbildlicher Zeuge Jehovas aus. In der Ehe selbst kommt es zu Misshandlung, Vergewaltigung und vermutlichen Kindesmissbrauch.
Die Ältesten der Gemeinde glauben jedoch Kim nicht, als sie dies ihnen berichtete. Nachdem sie keine Unterstützung, weder in der Gemeinde noch in der Familie, bekam, entschloss sie sich ihre Kinder zu nehmen und in Sicherheit zu bringen.
Daraufhin bringt ihr Mann sie und die beiden Kinder um.


Weitergehende Informationen zu Ursachen für Depressionen und Ängsten die bis zum Suizid führen können, liegen auch in der Diskriminierung von Lesben und Schwulen, sowie in der Praxis der Ächtung von Aussteigern.